Aktuelles Programm für 2020

Zertifikat "Hochschuldidaktische Qualifizierung"

Lehrexperiment - M 3.2
Inhalt

In diesem Workshop können Sie eine Lehrveranstaltung exemplarisch durchführen (45 Minuten). Bei der Planung und Vorbereitung gibt es Unterstützung durch den Workshopleiter. Auf Grundlage Ihrer Planung (Planungsunterlagen werden Ihnen zugesandt) besprechen Sie Ihre Ideen und können sich Tipps einholen. Im Anschluss an das Lehrexperiment erfolgt eine kollegiale Reflexion. Die Rückmeldungen erfolgen im Hinblick auf didaktische Konzeption und individuelle Kompetenzen. Der Rollenwechsel zwischen Lehrenden und Lernenden in diesem Workshop eröffnet neue Perspektiven und gibt konkrete Anregungen für die eigene Lehre.

Methoden:

  • Eigenes Lehrexperiment planen
  • Eigenen Lehrversuch durchführen und Rückmeldungen erhalten
  • Übung im Beobachten
  • Übung im Feedback geben

Neben der aktiven Teilnahme besteht die Möglichkeit einer kostenfreien passiven Teilnahme. Bitte senden Sie bei Interesse an einer passiven Teilnahme eine Mail unter hddg@uni-bremen.de

Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
05.02.2020 10:00 - ~16:00 Uhr
Gebühr 30,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Planung von Lehrveranstaltungen und Grundlagen der Hochschuldidaktik - M 1.1
Inhalt

Gute Lehre beginnt mit einer guten Planung. Sie richtet die Veranstaltung auf Ziele aus und ermöglicht, die richtigen Inhalte und passenden Methoden auszuwählen. Eine gute Planung schafft Sicherheit und Spielräume für spontane Lehraktivitäten. Das richtige Verhältnis von Struktur und Offenheit ist hier entscheidend. Wenn klar wird, was wie gelernt werden soll, beteiligen sich auch Studierende lieber. Deshalb geht es in diesem Workshop darum, Klarheit über die eigenen Lehrziele zu bekommen, und sie in konkreten Arbeitsschritten zu einer professionellen Lehrveranstaltungsplanung zu machen. Zentrale Fragen sind dabei: Wie plane ich meine Lehrveranstaltungen so, dass die Studierenden möglichst viel lernen? Welche Methoden kann ich einsetzen, um das Lernen zu erleichtern? Wie schaffe ich eine produktive und wertschätzende Lern- Lehrkultur? Es wird direkt an einer Lehrveranstaltung gearbeitet, um einen höchstmöglichen Lernerfolg zu erzielen und sie zu einem attraktiven Lernangebot an die Studierenden zu machen.

Lernziele:

  • Planungsinstrumente kennen
  • Lernziele formulieren können
  • Das eigene Thema schärfen
  • Spaß an der Übersetzung des eigenen Themas in eine Lehrveranstaltungsplanung
  • Interaktive Lehre selbst erfahren
  • Umsetzung der Kompetenzorientierung in konkretes Planungshandeln

Methoden:

  • Arbeit an eigener Lehrveranstaltung
  • Gruppen-, und Einzelarbeit
  • Lehrgespräch, Diskussionen und Präsentationen mit Feedback
Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
06.02.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
07.02.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens - M 1.2
Inhalt

Inhalt:

Lehrveranstaltungen werden zu Lernveranstaltungen, wenn Studierende das Angebot nutzen, sich aktiv an der Erarbeitung von Inhalten zu beteiligen. In diesem Workshop können Sie unterschiedliche Wege ausprobieren, Inhalte zu erarbeiten, sich beim Lernen selbst zu steuern und Ergebnisse gemeinsam mit anderen zu produzieren.

Ziele:

  • das Arbeiten mit unterschiedlichen aktivierenden Methoden erfahren und reflektieren
  • die Nutzung aktivierender Methoden in den eigenen Lehrveranstaltungen vorbereiten und so die eigene Lehre weiterentwickeln
  • die eigene Lehrtätigkeit reflektieren

 

Leitung Dipl. Päd. Michaela Krey
Termin 1. Veranstaltungstag:
12.03.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
13.03.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Kompetenzorientiertes Prüfen - M 1.3
Inhalt

Zu viel Wiedergabe – zu wenig Erklären und Bewerten“, so beschreibt Niclas Scharper die Prüfungspraxis an den Hochschulen. Dabei besteht seit Bologna der Anspruch, Kompetenzen zu fördern und zu prüfen. Was aber ist genau gemeint mit „Kompetenzen“? Wie lassen sie sich operationalisieren? Dieser Workshop geht eben diesen Fragen nach und unterstützt die Teilnehmenden dabei, kompetenzorientierte Prüfungen vorzubereiten, durchzuführen und am Ende zu einer fundierten Note zu gelangen.

Thematisiert werden verschiedene Formen schriftlicher und mündlicher Prüfungen, wobei die Learning Outcomes den Ausgangspunkt der Überlegungen zur Gestaltung der Prüfung bilden. Die Veranstaltung bereitet zudem darauf vor, schriftliche Arbeiten in ihrem Entstehungsprozess zu begleiten und gibt Möglichkeit, eigene Prüfungen zu entwickeln.

Leitung Sebastian Walzik
Termin 1. Veranstaltungstag:
23.03.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
24.03.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Humboldt reloaded - M 2.2 oder M 3.3
Inhalt

Einsamkeit und Freiheit seien die „vorwaltenden Prinzipien“ einer Universität: Eigenständigkeit und Unabhängigkeit im Denken und Urteilen.“

So formulierte Humboldt die Leitlinien für Forschen, Lernen und Lehren an der modernen Hochschule. Er macht damit implizit Aussagen über Lernziele und die Gestaltung des didaktischen Rahmens. Was heißt das für uns als Hochschullehrende heute? Wie übersetzt man dies in die Sprache von Bologna und wichtiger noch: in konkretes Lehrhandeln? Intelligent geplante Lehrveranstaltungen setzen Lernprozesse in Gang, intelligente Lernprozesse können produktive Forschungsprozesse werden. Um dafür die richtigen Impulse zu setzen, muss das Maß von Struktur und Offenheit richtig austariert sein. Einsamkeit und Freiheit wird ermöglicht durch einen verlässlichen und unterstützenden didaktischen Rahmen, der auch das gemeinsame Arbeiten nicht vergisst.

In diesem Workshop diskutieren und erarbeiten wir mögliche Lernimpulse für forschendes Lernen und Lehren und den dafür nötigen didaktischen Rahmen.

Lernziele:

  • Konzepte des forschenden Lernens und Lehrens kennen
  • Methoden für forschendes Lernen und Lehren ausprobieren
  • Aus dem eigenen Forschungsinteresse Lehr-Lern-Arrangements ableiten
  • Denkanreize geben, Diskussionen anregen und moderieren
  • Haltung und Rolle als forschend Lehrender reflektieren
  • Den Ansatz “Scholarship of Teaching and Learning” kennen und Projektideen entwickeln

Methoden:

  • Impulsvorträge
  • Diskussionen im Plenum
  • Einzel- und Gruppenarbeiten
  • Projektarbeit mit Präsentation

 

Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
26.03.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
27.03.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Evaluation und Feedback - M 2.1
Inhalt

Als Lehrende geben wir ständig Rückmeldungen zu studentischen Leistungen. Doch auch als Lehrende brauchen wir Rückmeldungen zu unserer Tätigkeit - sei es zur Qualitätssicherung, Weiterentwicklung oder Motivation. Neben der klassischen Lehrevaluation, die oft Interpretationsprobleme und Fragen aufwirft, gibt es auch direkte und selbstgesteuerte Formen von Feedback und Evaluation, wie die Selbstevaluation und qualitative (Zwischen-)Evaluationen.

Bei einer Selbstevaluation führen Lehrende von ihren Beobachtungen im direkten Lehrgeschehen ausgehend Intervention zu Behebung „didaktischer Knacknüsse“ (Bestvater 2011) durch und evaluieren dann mit einfachen Mitteln deren Wirksamkeit. Dieses Vorgehen ist selbstbestimmt und niedrigschwellig. Es kann zu einem forschenden Blick auf die eigene Lehre führen, der Freude an Veränderungen und an bedarfsorientierten Anpassungen macht.

Qualitative Feedbackmethoden zur Zwischenevaluation (wie beispielsweise Teaching Analysis Poll, kurz TAP) können statt von Dritten moderiert auch als selbstgesteuerte Gruppendiskussionen durchgeführt werden. Vertraulich diskutieren die Studierende dabei Leitfragen, wie z.B. „Wodurch lernen Sie in dieser Veranstaltung am meisten?“; „Was erschwert Ihr Lernen?“; „Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie für die hinderlichen Punkte?“. Im Workshop wird dieser Ansatz in einer Echtsituation zur Auswertung des gemeinsamen Workshops angewendet. Die Teilnehmenden wechseln dafür in die Rolle der Studierenden und lernen so die Verfahrensweise kennen.

Ausgangspunkt beider Ansätze ist eine positive Fehlerkultur und die geteilte Verantwortung für das Gelingen von Lehre.

Der Umgang mit Evaluationsergebnissen runden das Workshop-Programm ab. Bitte bringen Sie hierfür einige Ihrer Lehrevaluationen mit. Am aufschlussreichsten für Ihren Lernprozess sind Evaluationen für jedes Segment („sehr gut“, „eher nicht so gut“, „durchschnittlich“). Sollten Sie noch wenige Evaluationen vorliegen und somit keine Auswahl haben, bringen Sie einfach mit, was vorhanden ist.

Der Workshop hat folgende thematische Schwerpunkte:

  • Feedback und Evaluation: Begriffe, Ansätze, Regeln
  • Dialogische Lehrentwicklung
  • Selbstevaluation
  • Umgang mit Evaluationsergebnissen

Der Workshop hat folgende methodische Schwerpunkte:

  • Impulse
  • Übungen
  • Simulation
  • Kollegialer Austausch
Leitung Dr. Julia Weitzel
Termin 1. Veranstaltungstag:
14.05.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
15.05.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
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Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule (Kompaktkurs)
Inhalt

Gute Lehre ist lebendig, anschaulich, spannend und interaktiv. Auch Sie können Lehre so gestalten, dass es für die Studierenden eine Freude ist, Ihre Veranstaltungen zu besuchen. Genau hier setzt der Workshop an. Sie erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Lernens und Lehrens an der Hochschule, Sie beschäftigen sich mit Ihrer eigenen Rolle als Lehrperson und Sie fokussieren den Umgang mit Studierenden - auch in schwierigen Situationen. Sie lernen ebenfalls, wie Sie systematisch eine Lehrveranstaltung vorbereiten. Nach der Analyse Ihrer Zielgruppe und Ihrer Rahmenbedingungen können Sie Lernziele benennen, geeignete Methoden finden und notwendige Inhalte auswählen. Hierzu lernen Sie eine Fülle an seminaristischen Methoden ganz praktisch kennen und für die eigene Lehre fruchtbar zu machen.

Dieser Kurs ist insbesondere für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Lehrbeauftragte ohne bzw. mit wenig Lehrerfahrung geeignet. Der Kurs kann als M 1.1 und M 1.2 im Zertifikat "Hochschuldidaktische Qualifizierung angerechnet werden.

Themenschwerpunkte:

  • Lernen von Studierenden
  • Meine Rolle als Lehrperson
  • Veranstaltungsplanung
  • Methodisches Gestalten
  • Auswahl von Inhalten

Vorgehen:

  • Verbindung von Lernen und Lehren schaffen
  • Veranstaltungen kompetenzorientiert planen
  • Methoden kennenlernen und den Einsatz in der eigenen Lehrpraxis reflektieren
  • Methoden auf eigene Lehrsequenzen anwenden und anpassen

 

Leitung Dr. Stefan Brall
Termin 1. Veranstaltungstag:
01.09.2020 09:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
02.09.2020 09:00 - 18:00 Uhr
3. Veranstaltungstag:
03.09.2020 09:00 - 18:00 Uhr
4. Veranstaltungstag:
04.09.2020 09:00 - 12:00 Uhr
Gebühr 120,00 €
Bemerkung
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Academic Teaching in English M 2.2 oder M 3.3
Inhalt

This course aims to equip participants with the linguistic and strategic tools to successfully hold lessons and lead classroom discussions in English. We will discuss how to open and close a lecture in English, introduce warm-up activities, and to engage the class in discussion. Participants will learn key phrases and vocabulary useful in leading and guiding discussion, and how they can respond to students’ contributions and to difficult questions. We will also discuss how to cater for students with weaker language skills and how to adapt our communication style for international students. By the end of the course, participants will feel more confident delivering content in English and be able to cope with the challenges of a heterogeneous audience.

Goals

  • Methods for opening and closing lectures in English
  • Effective creation of warm-up activities
  • Use discussion language
  • Awareness of strategies to handle difficult questions
  • Ability to give feedback directly and indirectly
  • Understanding of how to include international students

Methods

  • Powerpoint presentations
  • Individual and pair work
  • Class discussion
  • Practical exercises
Participants must have at least level B2 / upper intermediate to advanced English skills!

Dieser Workshop ist als Einführung in die englischsprachige Lehre konzipiert. Er wird daher sowohl sprachliche Kompetenzen als auch grundlegende methodische Werkzeuge für die Lehre in einer Fremdsprache fokussieren. Die Teilnehmenden werden lernen, wie der Einstieg und der Abschluss eines Seminars sprachlich gut gelingt, wie Warm-Up Aktivitäten sinnvoll eingesetzt werden können und wie es gelingen kann, Studierende zur Teilnahme zu motivieren. Hierfür werden Vokabular und Schlüsselformulierungen trainiert, die für Diskussionen, zur Kommentierung von Beiträgen oder auch als Reaktion auf schwierige Situationen hilfreich sein können. Bestandteil des Seminars wird es außerdem sein, Strategien zu erlernen, um Studierende mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen in das Seminargeschehen zu integrieren und den eigenen Kommunikationsstil auf internationale Studierende anzupassen. Ziel des Workshops ist es, die eigenen Kompetenzen und das eigene Selbstbewusstsein in der englischsprachigen Lehre zu verbessern und die Herausforderung heterogener Seminargruppen anzunehmen.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit einer Videoaufzeichnung.

Lernziele

  • - Methoden zur Eröffnung und zum Abschluss einer Seminarsitzung
  • - Erstellen effektiver Warm-Up Aktivitäten
  • - Diskussionssprache
  • - Strategien zum Umgang mit schwierigen Fragen
  • - Direktes und indirektes Feedback geben können
  • - Verständnis für die Integration internationaler Studierender

Methoden

  • Powerpoint Präsentation
  • Einzel- und Partnerarbeit
  • - Gruppendiskussion
  • - Praktische Übungen
Leitung PhD Darren Paul Foster
Termin 1. Veranstaltungstag:
01.10.2020 09:00 - 17:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
02.10.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60 €
Bemerkung

Für den ersten Tag ist derzeit die Zeit 09:00 - 17:00 vorgesehen. Dies kann sich möglicherweise noch auf 10:00 - 18:00 ändern.

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Planung von Lehrveranstaltungen und Grundlagen der Hochschuldidaktik - M 1.1
Inhalt

Der Einstieg in die Hochschullehre macht einen Rollen- und Perspektivwechsel erforderlich. Oft können Lehrvorbilder bei diesem Schritt inspirierend sein und es ist – auch bei längerer Lehrerfahrung – interessant Prägungen des Lehrstils zu reflektieren und diesen weiterzuentwickeln. Da Lehre zu den Kerngeschäften akademischen Lebens gehört, beginnen viele mit Aufnahme einer wissenschaftlichen Arbeit mit mehr oder wenig (intuitivem) Vorwissen auch ihre Lehrtätigkeit. Didaktisches Geschick, die Freude an der Lehre und die Begeisterung für Inhalte lassen dabei weit tragen und die sind wichtige Grundsäulen guter Lehre. Gleichzeitig zeigen sich Herausforderungen wie zum Beispiel unvorbereitete Studierende, die im Laufe des Semesters ausbleiben, nur vereinzelte Reaktion auf Fragen bei insgesamt eher geringer Beteiligung der Studierenden. Welche Impulse kann die professionelle Veranstaltungsplanung dazu geben? Welche Ideen zu konkreten hochschuldidaktischen Herausforderungen entstehen im kollegialen Austausch? Und wie kann ich meinen Semesterplan und einzelne Sitzungen so stricken, dass die Studierenden gut lernen, am Ball bleiben und Freude am gemeinsamen Denken und Arbeiten entsteht? Der Workshop bietet die Gelegenheit, Grundlagen der Veranstaltungsplanung zu erlernen, praktisch auszuprobieren und Ideen kollegial zu beraten.

Vorbereitungsmaterial:

Im Rahmen des Workshops findet eine Planungsübung statt, bei der Sie eine eigene bereits durchgeführte oder eine aktuell laufende bzw. regelmäßig stattfindende Veranstaltung unter dem Aspekt der Aktivierung betrachten. Ziel dabei ist, die Planung zu professionalisieren, fachliche und hochschuldidaktische Besonderheiten angemessen zu beachten, die Interaktion unter den Studierenden zu erhöhen und somit den Lernprozess zu fördern.

Damit Sie die Übung effektiv nutzen können, bringen Sie bitte möglichst folgende Unterlagen/Angaben mit: Inhalt und Ziele der für die Übung ausgewählten Lehrveranstaltungen, Implementierung, Studien- und Prüfungsleistungen, Veranstaltungsform, Gruppengröße, Umfang und Besonderheiten. Sollten Sie noch keine Lehrerfahrung haben, notieren Sie sich konzeptionelle Ideen für Ihre „Wunschveranstaltung“.

 

Leitung Dr. Julia Weitzel
Termin 1. Veranstaltungstag:
08.10.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
09.10.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
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Interkulturelle Kommunikation in der Lehre - M 3.3
Inhalt

"Die Welt nach Bremen holen" ist eine der Leitideen der Internationalisierungsstrategie der Universität Bremen, die unter diesem Stichwort die Integration internationaler Studierender und die kulturelle Vielfalt auf dem Campus hervorhebt. Derzeit gibt es an der Universität etwa 2000 Studierende aus dem Ausland. Lehrende erleben die Heterogenität, die hierdurch in Seminaren und Arbeitsgruppen entsteht, gleichermaßen als Bereicherung und Herausforderung. Was bedeutet Diversität in der Lehre? Wie beeinflussen unterschiedliche Bildungsbiographien das Lernverhalten und die Erwartungen von Studierenden? Welche kulturellen Faktoren können sich auf das Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden auswirken?

Dieses Seminar führt in die grundlegenden Konzepte der interkulturellen Hochschuldidaktik ein und bietet die Möglichkeit, die Wahrnehmung für Diversität und kulturelle Unterschiede zu schärfen. Es gibt Anregungen, die eigene (HOchschul-)kultur zu reflektieren und mit Komplexität produktiv umzugehen. Ziel ist es, die eigenen didaktischen Kompetenzen zu erweitern und gemeinsam Strategien und konkrete Ideen für die Praxis zu entwickeln.

Zentrale Themen:

  • Lernstile und Kommunikationsformen
  • Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden
  • Prüfungssituationen, Leistungskontrollen
  • Betreuung von internationalen Studierenden in der Sprechstunden

Lernziele:

  • Grundlegende Ansätze der interkulturellen Hochschuldidaktik kennen
  • Interkulturelle Kompetenzen entwickeln
  • Praxisbausteine in die eigene Lehre integrieren

Methoden:

  • Impulsvorträge und Diskussionen
  • Wahrnehmungsübungen, Perspektivenwechsel
  • Einzel- und Gruppenarbeiten

 

Leitung Dr. Kerstin Lange
Termin 1. Veranstaltungstag:
26.10.2020 09:00 - 17:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
27.10.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
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Lehrexperiment - M 3.2
Inhalt

In diesem Workshop können Sie eine Lehrveranstaltung exemplarisch durchführen (45 Minuten). Bei der Planung und Vorbereitung gibt es Unterstützung durch den Workshopleiter. Auf Grundlage Ihrer Planung (Planungsunterlagen werden Ihnen zugesandt) besprechen Sie Ihre Ideen und können sich Tipps einholen. Im Anschluss an das Lehrexperiment erfolgt eine kollegiale Reflexion. Die Rückmeldungen erfolgen im Hinblick auf didaktische Konzeption und individuelle Kompetenzen. Der Rollenwechsel zwischen Lehrenden und Lernenden in diesem Workshop eröffnet neue Perspektiven und gibt konkrete Anregungen für die eigene Lehre.

Methoden:

  • Eigenes Lehrexperiment planen
  • Eigenen Lehrversuch durchführen und Rückmeldungen erhalten
  • Übung im Beobachten
  • Übung im Feedback geben

Neben der aktiven Teilnahme besteht die Möglichkeit einer kostenfreien passiven Teilnahme. Bitte senden Sie bei Interesse an einer passiven Teilnahme eine Mail unter hddg@uni-bremen.de

Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
11.11.2020 10:00 - ca. 16:00 Uhr Uhr
Gebühr 30,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Lehrportfolio - M 3.1
Inhalt

Stellen Sie sich kurz diese Situation vor: In einem Berufungserfahren fragt Sie die Kommission nach Ihrem Verständnis von Lernen und Lehren …

Auf welche Lerntheorie beziehen Sie sich? Was ist Ihnen bei der Planung von Lehrveranstaltungen wichtig? Welches Verständnis von Kompetenzentwicklung an der Hochschule haben Sie? Was heißt Lernen im Kontext einer an Forschung ausgerichteten Ausbildung?

Wenn Sie diese Frage sicher und schnell beantworten können, und Ihre Lehrtätigkeit auch dokumentiert haben, dann besuchen Sie diesen Workshop bitte nicht. Wenn Sie aber Ihr Verständnis von Hochschullehre reflektieren, fundieren und kommunizieren lernen wollen, dann sind Sie herzlich eingeladen.

In einem Lehrportfolio halten Sie die Grundsätze fest, nach denen Sie lehren, beschreiben Ihre Einsatzbereiche als Lehrperson und die von Ihnen angewandten Lehrstrategien. Es erfüllt mehrere Zielsetzungen: Es erlaubt Ihnen erstens, die Übersicht über Ihre eigenen Leistungen zu gewinnen, Ihr Handeln zu reflektieren, Geleistetes zu beurteilen und Änderungen vorzunehmen. Es ermöglicht Ihnen zweitens, Ihre Leistungen anderen gegenüber darzustellen. Das Lehrportfolio wird deshalb zur Selbstbeurteilung und Verbesserung der eigenen Lehrtätigkeit sowie im Rahmen von Bewerbungen eingesetzt.

In diesem Workshop arbeiten Sie aktiv an der Erstellung eines Lehrportfolios und können kollegiale Rückmeldungen einholen sowie von der Begleitung eines Experten profitieren.

Lernziele:

  • Eigenes Verständnis von Lehr- Lernprozessen formulieren
  • Bestandsaufnahme der bisherigen Lehrtätigkeit machen
  • Überblick von Lerntheorien im Kontext der Hochschullehre als Begründungsrahmen des eigenen Lehrens
  • Kompetenzbegriff im Rahmen der Hochschullehre kennen
  • Ansätze von Forschendem Lernen kennen

Methoden:

  • Impulsvorträge
  • Angeleitetes Arbeiten beim Erstellen eines Lehrportfolios
  • Gruppendiskussion
  • Präsentation
  • Feedback

 

Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
12.11.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
13.11.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
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Kompetenzorientiertes Prüfen - M 1.3
Inhalt

Zu viel Wiedergabe – zu wenig Erklären und Bewerten“, so beschreibt Niclas Scharper die Prüfungspraxis an den Hochschulen. Dabei besteht seit Bologna der Anspruch, Kompetenzen zu fördern und zu prüfen. Was aber ist genau gemeint mit „Kompetenzen“? Wie lassen sie sich operationalisieren? Dieser Workshop geht eben diesen Fragen nach und unterstützt die Teilnehmenden dabei, kompetenzorientierte Prüfungen vorzubereiten, durchzuführen und am Ende zu einer fundierten Note zu gelangen.

Thematisiert werden verschiedene Formen schriftlicher und mündlicher Prüfungen, wobei die Learning Outcomes den Ausgangspunkt der Überlegungen zur Gestaltung der Prüfung bilden. Die Veranstaltung bereitet zudem darauf vor, schriftliche Arbeiten in ihrem Entstehungsprozess zu begleiten und gibt Möglichkeit, eigene Prüfungen zu entwickeln.

Leitung Sebastian Walzik
Termin 1. Veranstaltungstag:
19.11.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
20.11.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
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Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens - M 1.2
Inhalt

Inhalt:

Lehrveranstaltungen werden zu Lernveranstaltungen, wenn Studierende das Angebot nutzen, sich aktiv an der Erarbeitung von Inhalten zu beteiligen. In diesem Workshop können Sie unterschiedliche Wege ausprobieren, Inhalte zu erarbeiten, sich beim Lernen selbst zu steuern und Ergebnisse gemeinsam mit anderen zu produzieren.

Ziele:

  • das Arbeiten mit unterschiedlichen aktivierenden Methoden erfahren und reflektieren
  • die Nutzung aktivierender Methoden in den eigenen Lehrveranstaltungen vorbereiten und so die eigene Lehre weiterentwickeln
  • die eigene Lehrtätigkeit reflektieren

 

Leitung Dipl. Päd. Michaela Krey
Termin 1. Veranstaltungstag:
26.11.2020 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
27.11.2020 09:00 - 17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
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