Aktuelles Programm für 2021

Zertifikat "Hochschuldidaktische Qualifizierung"

Lehrportfolio - M 3.1
Inhalt

Lehrportfolios dienen nicht nur dem zunehmend geforderten Nachweis der Lehrbefähigung in Berufungsverfahren im Sinne einer Leistungstransparenz. Die Dokumentation der eigenen Lehrkompetenz ist auch eine Möglichkeit zur Praxisreflexion und Selbstpositionierung, insofern also zur Professionalisierung: Wie lehre ich eigentlich? An welchen Prämissen orientierte ich mich? Was macht meinen Lehrstil aus? Was kennzeichnet aus meiner Perspektive gute Lehre? Usw.

Um der eigenen Lehrphilosophie auf die Spur zu kommen und diese fortzuschreiben, arbeiten wir im Workshop im Recherchestil mit einer Art Dokumentenanalyse (Hinweise dazu folgen), mit Impulsfragen im kollegialen Austausch sowie analogen und kreativen Methoden. Arbeitsphasen im Plenum wechseln sich mit Aufgaben in der Kleingruppe und mit individuellen Schreibphasen ab, mit dem Ziel erste Schreiberzeugnisse für ein Lehrportfolio zu produzieren. Die Auseinandersetzung mit Bewertungskriterien für Lehrportfolios hilft dabei einen Blick von außen auf die (Zwischen-) Ergebnisse einzuüben

 

Leitung Dr. Julia Weitzel
Termin 1. Veranstaltungstag:
29.04.2021 9:30-13:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
30.04.2021 9:30-13:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens - M 1.2
Inhalt

Inhalt:

Lehrveranstaltungen werden zu Lernveranstaltungen, wenn Studierende das Angebot nutzen, sich aktiv an der Erarbeitung von Inhalten zu beteiligen. In diesem Workshop können Sie unterschiedliche Wege ausprobieren, Inhalte zu erarbeiten, sich beim Lernen selbst zu steuern und Ergebnisse gemeinsam mit anderen zu produzieren.

Ziele:

  • das Arbeiten mit unterschiedlichen aktivierenden Methoden erfahren und reflektieren
  • die Nutzung aktivierender Methoden in den eigenen Lehrveranstaltungen vorbereiten und so die eigene Lehre weiterentwickeln
  • die eigene Lehrtätigkeit reflektieren

Wichtiger Hinweis:

Derzeit wird dieses Seminar als Präsenzseminar geplant. Sollten sich die Umstände um die Covid-19 Pandemie bis Herbst 2021 nicht geändert haben, wird der Kurs stattdessen als Onlineseminar stattfinden. Wir werden Sie hierzu mit ausreichend Vorlaufzeit vor Seminarbeginn informieren.

 



Leitung Dipl. Päd. Michaela Krey
Termin 1. Veranstaltungstag:
09.09.2021 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
10.09.2021 09:00 -17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Online-Kurs: Planung von Lehrveranstaltungen und Grundlagen der Hochschuldidaktik - M 1.1
Inhalt

Der Einstieg in die Hochschullehre macht einen Rollen- und Perspektivwechsel erforderlich. Oft können Lehrvorbilder bei diesem Schritt inspirierend sein und es ist – auch bei längerer Lehrerfahrung – interessant Prägungen des Lehrstils zu reflektieren und diesen weiterzuentwickeln. Da Lehre zu den Kerngeschäften akademischen Lebens gehört, beginnen viele mit Aufnahme einer wissenschaftlichen Arbeit mit mehr oder wenig (intuitivem) Vorwissen auch ihre Lehrtätigkeit. Didaktisches Geschick, die Freude an der Lehre und die Begeisterung für Inhalte lassen dabei weit tragen und die sind wichtige Grundsäulen guter Lehre. Gleichzeitig zeigen sich Herausforderungen wie zum Beispiel unvorbereitete Studierende, die im Laufe des Semesters ausbleiben, nur vereinzelte Reaktion auf Fragen bei insgesamt eher geringer Beteiligung der Studierenden. Welche Impulse kann die professionelle Veranstaltungsplanung dazu geben? Welche Ideen zu konkreten hochschuldidaktischen Herausforderungen entstehen im kollegialen Austausch? Und wie kann ich meinen Semesterplan und einzelne Sitzungen so stricken, dass die Studierenden gut lernen, am Ball bleiben und Freude am gemeinsamen Denken und Arbeiten entsteht? Der Workshop bietet die Gelegenheit, Grundlagen der Veranstaltungsplanung zu erlernen, praktisch auszuprobieren und Ideen kollegial zu beraten.

Vorbereitungsmaterial:

Im Rahmen des Workshops findet eine Planungsübung statt, bei der Sie eine eigene bereits durchgeführte oder eine aktuell laufende bzw. regelmäßig stattfindende Veranstaltung unter dem Aspekt der Aktivierung betrachten. Ziel dabei ist, die Planung zu professionalisieren, fachliche und hochschuldidaktische Besonderheiten angemessen zu beachten, die Interaktion unter den Studierenden zu erhöhen und somit den Lernprozess zu fördern.

Damit Sie die Übung effektiv nutzen können, bringen Sie bitte möglichst folgende Unterlagen/Angaben mit: Inhalt und Ziele der für die Übung ausgewählten Lehrveranstaltungen, Implementierung, Studien- und Prüfungsleistungen, Veranstaltungsform, Gruppengröße, Umfang und Besonderheiten. Sollten Sie noch keine Lehrerfahrung haben, notieren Sie sich konzeptionelle Ideen für Ihre „Wunschveranstaltung“.

 

Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
16.09.2021 folgt Uhr
2. Veranstaltungstag:
17.09.2021 folgt Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Problembasiertes Lernen (PBL) M 2.2. oder M 3.3
Inhalt
Das Problembasierte Lernen (PBL) ist eine Form des selbst gesteuerten Lernens, bei dem sich die Studierenden in Kleingruppen anhand konkreter Fallbeispiele und mit Hilfe einer strukturierten Vorgehensweise Wissen erschließen. PBL wird an führenden Universitäten wie Harvard eingesetzt und dient beispielsweise in Maastricht der Neugestaltung der Lehre an einer ganzen Universität. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, die Methode kennen zu lernen und auf das eigene Fachgebiet zu übertragen.
 
Das Konzept von PBL ist eine aktivierende Vermittlungsform von Wissen, fachlichen wie sozialen Kompetenzen. Die Methode kann in Seminaren, Vorlesungen und Übungen eingesetzt werden.  Die Studierenden vertiefen ihr Fachwissen, lernen Zusammenhänge kennen und bilden Methoden- und Sozialkompetenzen aus.
 
Im Workshop lernen die Teilnehmenden die Methode des PBL kennen und erproben sie an eigenen Beispielen. Sie erweitern ihr Rollenverständnis als Lehrende und trainieren ihre Moderationskompetenzen. Es besteht Raum zur Entwicklung eigener Lehrszenarien mit PBL.
 
-        Was ist PBL?
-        Fallkonstruktion mit PBL
-        PBL-Moderation
-        Lerntheoretische Hintergründe der Methode
-        Seminargestaltung mit PBL
Leitung Sabine Marx
Termin 1. Veranstaltungstag:
21.09.2021 folgt Uhr
2. Veranstaltungstag:
22.09.2021 folgt Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Online-Kurs: Academic Teaching in English M 2.2 oder M 3.3
Inhalt

This course aims to equip participants with the linguistic and strategic tools to successfully hold lessons and lead classroom discussions in English. We will discuss how to open and close a lecture in English, introduce warm-up activities, and to engage the class in discussion. Participants will learn key phrases and vocabulary useful in leading and guiding discussion, and how they can respond to students’ contributions and to difficult questions. We will also discuss how to cater for students with weaker language skills and how to adapt our communication style for international students. By the end of the course, participants will feel more confident delivering content in English and be able to cope with the challenges of a heterogeneous audience.

Goals

  • Methods for opening and closing lectures in English
  • Effective creation of warm-up activities
  • Use discussion language
  • Awareness of strategies to handle difficult questions
  • Ability to give feedback directly and indirectly
  • Understanding of how to include international students

Methods

  • Powerpoint presentations
  • Individual and pair work
  • Class discussion
  • Practical exercises
Participants must have at least level B2 / upper intermediate to advanced English skills!

Dieser Workshop ist als Einführung in die englischsprachige Lehre konzipiert. Er wird daher sowohl sprachliche Kompetenzen als auch grundlegende methodische Werkzeuge für die Lehre in einer Fremdsprache fokussieren. Die Teilnehmenden werden lernen, wie der Einstieg und der Abschluss eines Seminars sprachlich gut gelingt, wie Warm-Up Aktivitäten sinnvoll eingesetzt werden können und wie es gelingen kann, Studierende zur Teilnahme zu motivieren. Hierfür werden Vokabular und Schlüsselformulierungen trainiert, die für Diskussionen, zur Kommentierung von Beiträgen oder auch als Reaktion auf schwierige Situationen hilfreich sein können. Bestandteil des Seminars wird es außerdem sein, Strategien zu erlernen, um Studierende mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen in das Seminargeschehen zu integrieren und den eigenen Kommunikationsstil auf internationale Studierende anzupassen. Ziel des Workshops ist es, die eigenen Kompetenzen und das eigene Selbstbewusstsein in der englischsprachigen Lehre zu verbessern und die Herausforderung heterogener Seminargruppen anzunehmen.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit einer Videoaufzeichnung.

Lernziele

  • - Methoden zur Eröffnung und zum Abschluss einer Seminarsitzung
  • - Erstellen effektiver Warm-Up Aktivitäten
  • - Diskussionssprache
  • - Strategien zum Umgang mit schwierigen Fragen
  • - Direktes und indirektes Feedback geben können
  • - Verständnis für die Integration internationaler Studierender

Methoden

  • Powerpoint Präsentation
  • Einzel- und Partnerarbeit
  • - Gruppendiskussion
  • - Praktische Übungen
Leitung PhD Darren Paul Foster
Termin 1. Veranstaltungstag:
04.10.2021 folgt noch Uhr
2. Veranstaltungstag:
05.10.2021 folgt noch Uhr
3. Veranstaltungstag:
05.10.2021 folgt noch Uhr
Gebühr 60 €
Bemerkung

Für den ersten Tag ist derzeit die Zeit 09:00 - 17:00 vorgesehen. Dies kann sich möglicherweise noch auf 10:00 - 18:00 ändern.

Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Online-Kurs: Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule (Kompaktkurs)
Inhalt

Gute Lehre ist lebendig, anschaulich, spannend und interaktiv. Auch Sie können Lehre so gestalten, dass es für die Studierenden eine Freude ist, Ihre Veranstaltungen zu besuchen. Genau hier setzt der Workshop an. Sie erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Lernens und Lehrens an der Hochschule, Sie beschäftigen sich mit Ihrer eigenen Rolle als Lehrperson und Sie fokussieren den Umgang mit Studierenden - auch in schwierigen Situationen. Sie lernen ebenfalls, wie Sie systematisch eine Lehrveranstaltung vorbereiten. Nach der Analyse Ihrer Zielgruppe und Ihrer Rahmenbedingungen können Sie Lernziele benennen, geeignete Methoden finden und notwendige Inhalte auswählen. Hierzu lernen Sie eine Fülle an seminaristischen Methoden ganz praktisch kennen und für die eigene Lehre fruchtbar zu machen.

Dieser Kurs ist insbesondere für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Lehrbeauftragte ohne bzw. mit wenig Lehrerfahrung geeignet. Der Kurs kann als M 1.1 und M 1.2 im Zertifikat "Hochschuldidaktische Qualifizierung angerechnet werden.

Themenschwerpunkte:

  • Lernen von Studierenden
  • Meine Rolle als Lehrperson
  • Veranstaltungsplanung
  • Methodisches Gestalten
  • Auswahl von Inhalten

Vorgehen:

  • Verbindung von Lernen und Lehren schaffen
  • Veranstaltungen kompetenzorientiert planen
  • Methoden kennenlernen und den Einsatz in der eigenen Lehrpraxis reflektieren
  • Methoden auf eigene Lehrsequenzen anwenden und anpassen

Der Kurs findet im WS 20/21 als Online-Kurs statt (8 x 4 AE. Neben den angegebenen Online-Zeiten ist ein Selbststudium von insgesat 7 AE eingeplant. 1 AE ist für die individuelle Besprechung einer Entwicklungsaufgabe reserviert.
Besprechung einer Entwicklungsaufgabe reserviert.

Leitung Dr. Stefan Brall
Termin 1. Veranstaltungstag:
26.10.2021 9:00-13:00 Uhr Uhr
2. Veranstaltungstag:
02.11.2021 9:00-13:00 Uhr Uhr
3. Veranstaltungstag:
09.11.2021 9:00-13:00 Uhr Uhr
4. Veranstaltungstag:
16.11.2021 9:00-13:00 Uhr Uhr
5. Veranstaltungstag:
23.11.2021 9:00-13:00 Uhr Uhr
6. Veranstaltungstag:
30.11.2021 9:00-13:00 Uhr Uhr
7. Veranstaltungstag:
07.12.2021 9:00-13:00 Uhr Uhr
8. Veranstaltungstag:
14.12.2020 9:00-13:00 Uhr Uhr
Gebühr 120,00 €
Bemerkung
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Online-Kurs: Evaluation und Feedback - M 2.1
Inhalt

Der Online-Workshop Feedback & Evaluation ist so konzipiert, dass an beiden Workshoptagen jeweils Präsenzzeiten von 9:30-13:00 Uhr stattfinden, die mit begleiteten Aufgaben kombiniert werden. Zu den Aufgaben erhalten alle ein individuelles Feedback der Dozentin. Insgesamt entsteht ein Äquivalent zu einem Zweitagesworkshop. Näheres zur Ausgestaltung wird zwei Wochen vor Workshopbeginn in einer Einführungsmail erläutert.

Als Lehrende geben wir ständig Rückmeldungen zu studentischen Leistungen. Doch auch als Lehrende brauchen wir Rückmeldungen zu unserer Tätigkeit - sei es zur Qualitätssicherung, Weiterentwicklung oder Motivation. Neben der klassischen Lehrevaluation, die oft Interpretationsprobleme und Fragen aufwirft, gibt es auch direkte und selbstgesteuerte Formen von Feedback und Evaluation, wie die Selbstevaluation und qualitative (Zwischen-)Evaluationen.

Bei einer Selbstevaluation führen Lehrende von ihren Beobachtungen im direkten Lehrgeschehen ausgehend Intervention zu Behebung „didaktischer Knacknüsse“ (Bestvater 2011) durch und evaluieren dann mit einfachen Mitteln deren Wirksamkeit. Dieses Vorgehen ist selbstbestimmt und niedrigschwellig. Es kann zu einem forschenden Blick auf die eigene Lehre führen, der Freude an Veränderungen und an bedarfsorientierten Anpassungen macht.

Qualitative Feedbackmethoden zur Zwischenevaluation (wie beispielsweise Teaching Analysis Poll, kurz TAP) können statt von Dritten moderiert auch als selbstgesteuerte Gruppendiskussionen durchgeführt werden. Vertraulich diskutieren die Studierende dabei Leitfragen, wie z.B. „Wodurch lernen Sie in dieser Veranstaltung am meisten?“; „Was erschwert Ihr Lernen?“; „Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie für die hinderlichen Punkte?“. Im Workshop wird dieser Ansatz in einer Echtsituation zur Auswertung des gemeinsamen Workshops angewendet. Die Teilnehmenden wechseln dafür in die Rolle der Studierenden und lernen so die Verfahrensweise kennen.

Ausgangspunkt beider Ansätze ist eine positive Fehlerkultur und die geteilte Verantwortung für das Gelingen von Lehre.

Der Umgang mit Evaluationsergebnissen runden das Workshop-Programm ab. Bitte bringen Sie hierfür einige Ihrer Lehrevaluationen mit. Am aufschlussreichsten für Ihren Lernprozess sind Evaluationen für jedes Segment („sehr gut“, „eher nicht so gut“, „durchschnittlich“). Sollten Sie noch wenige Evaluationen vorliegen und somit keine Auswahl haben, bringen Sie einfach mit, was vorhanden ist.

Der Workshop hat folgende thematische Schwerpunkte:

  • Feedback und Evaluation: Begriffe, Ansätze, Regeln
  • Dialogische Lehrentwicklung
  • Selbstevaluation
  • Umgang mit Evaluationsergebnissen

Der Workshop hat folgende methodische Schwerpunkte:

  • Impulse
  • Übungen
  • Simulation
  • Kollegialer Austausch

 

Leitung Dr. Julia Weitzel
Termin 1. Veranstaltungstag:
07.10.2021 Siehe Infotext Uhr
2. Veranstaltungstag:
08.10.2021 Siehe Infotext Uhr
Gebühr 60,00€ €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Online-Kurs: Interkulturelle Kommunikation in der Lehre - M 3.3
Inhalt

Derzeit gibt es an der Universität Bremen etwa 2500 Studierende aus dem Ausland. Die
Zusammenarbeit mit internationalen Studierenden und die kulturelle Vielfalt, die hierdurch in
Seminaren und Arbeitsgruppen entsteht, erleben Lehrende gleichermaßen als Bereicherung und
Herausforderung. Wie beeinflussen unterschiedliche Bildungsbiographien das Lernverhalten und die
Erwartungen von Studierenden? Welche kulturellen Faktoren können sich auf das Verhältnis
zwischen Studierenden und Lehrenden auswirken? Dieses Seminar führt in die grundlegenden
Konzepte der interkulturellen Hochschuldidaktik ein und schärft die eigene Wahrnehmung für
Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Hochschulkultur.
Darüber hinaus bietet diese Veranstaltung die Möglichkeit, das Thema in einen weiteren Kontext von
sehr verschiedenen Diversitätsaspekten in der Lehre einzuordnen. Hierfür werden konkrete
Strukturen und Unterstützungsangebote an der Universität Bremen vorgestellt.
Das Seminar gibt damit Anregungen, die eigene (Hochschul-)kultur zu reflektieren und mit
Komplexität produktiv umzugehen. Ziel ist es, die eigenen didaktischen Kompetenzen zu erweitern
und gemeinsam Strategien und konkrete Ideen für die Praxis zu entwickeln.

Lernziele:
• Grundlegende Ansätze der interkulturellen Hochschuldidaktik kennen
• Interkulturelle Aspekte in den Kontext weiterer Diversitätsdimensionen am Beispiel der
Universität Bremen einordnen
• Interkulturelle Kompetenzen entwickeln
• Praxisbausteine in die eigene Lehre integrieren
Zentrale Themen:
• (Kulturbedingte) Lernstile und Kommunikationsformen
• Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden, Gruppendynamik unter Studierenden
• Betreuung von internationalen Studierenden in der Sprechstunden
Methoden:
• Impulsvorträge und Diskussionen
• Erfahrungsaustausch und Gruppenarbeiten
• Vor- und nachbereitende Aufgaben in Einzelarbeit

Organisation
Präsenzworkshop oder online Workshop über die Plattform Zoom, alternativ auch Big Blue Button.
Die Organisation der Plattform erfolgt ggf. über die Trainerin.
Gruppengröße: bis zur 12 Teilnehmende
Präsenzzeiten der Teilnehmenden:

22.11.2021: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr
23.11.2021: 09.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Zusätzliche Arbeitszeiten der Teilnehmenden:
1. Tag: 2 AE (Vorbereitung einer Aufgabe für den 2. Workshoptag)

Nach Abschluss des Workshops: Schriftliche Ausarbeitung einer weiterführenden Aufgabe
zur interkulturellen Didaktik (Umfang 2-4 AE)

 

Leitung Dr. Kerstin Lange
Termin 1. Veranstaltungstag:
22.11.2021 9 Uhr - 15 Uhr (PrZ) Uhr
2. Veranstaltungstag:
23.11.2021 9 Uhr - 15 Uhr (PrZ) Uhr
Gebühr
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Online-Kurs: Lehrexperiment - M 3.2
Inhalt

In diesem Workshop können Sie eine Lehrveranstaltung exemplarisch durchführen (45 Minuten). Bei der Planung und Vorbereitung gibt es Unterstützung durch den Workshopleiter. Auf Grundlage Ihrer Planung (Planungsunterlagen werden Ihnen zugesandt) besprechen Sie Ihre Ideen und können sich Tipps einholen. Im Anschluss an das Lehrexperiment erfolgt eine kollegiale Reflexion. Die Rückmeldungen erfolgen im Hinblick auf didaktische Konzeption und individuelle Kompetenzen. Der Rollenwechsel zwischen Lehrenden und Lernenden in diesem Workshop eröffnet neue Perspektiven und gibt konkrete Anregungen für die eigene Lehre.

Methoden:

  • Eigenes Lehrexperiment planen
  • Eigenen Lehrversuch durchführen und Rückmeldungen erhalten
  • Übung im Beobachten
  • Übung im Feedback geben

Neben der aktiven Teilnahme besteht die Möglichkeit einer kostenfreien passiven Teilnahme. Bitte senden Sie bei Interesse an einer passiven Teilnahme eine Mail unter hddg@uni-bremen.de

Der Workshop findet zu den angegebenen Zeiten in Zoom statt. Bereiten Sie bitte eine Online Lehrsequenz von 45 Minuten vor.

Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
17.11.2021 ca. 10:00 - 16:00 Uhr Uhr
2. Veranstaltungstag:
17.11.2021 ca. 10:00 - 16:00 Uhr Uhr
Gebühr 30,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Kurs: Lehrportfolio - M 3.1
Inhalt

Stellen Sie sich kurz diese Situation vor: In einem Berufungserfahren fragt Sie die Kommission nach Ihrem Verständnis von Lernen und Lehren …

Auf welche Lerntheorie beziehen Sie sich? Was ist Ihnen bei der Planung von Lehrveranstaltungen wichtig? Welches Verständnis von Kompetenzentwicklung an der Hochschule haben Sie? Was heißt Lernen im Kontext einer an Forschung ausgerichteten Ausbildung?

Wenn Sie diese Frage sicher und schnell beantworten können, und Ihre Lehrtätigkeit auch dokumentiert haben, dann besuchen Sie diesen Workshop bitte nicht. Wenn Sie aber Ihr Verständnis von Hochschullehre reflektieren, fundieren und kommunizieren lernen wollen, dann sind Sie herzlich eingeladen.

In einem Lehrportfolio halten Sie die Grundsätze fest, nach denen Sie lehren, beschreiben Ihre Einsatzbereiche als Lehrperson und die von Ihnen angewandten Lehrstrategien. Es erfüllt mehrere Zielsetzungen: Es erlaubt Ihnen erstens, die Übersicht über Ihre eigenen Leistungen zu gewinnen, Ihr Handeln zu reflektieren, Geleistetes zu beurteilen und Änderungen vorzunehmen. Es ermöglicht Ihnen zweitens, Ihre Leistungen anderen gegenüber darzustellen. Das Lehrportfolio wird deshalb zur Selbstbeurteilung und Verbesserung der eigenen Lehrtätigkeit sowie im Rahmen von Bewerbungen eingesetzt.

In diesem Workshop arbeiten Sie aktiv an der Erstellung eines Lehrportfolios und können kollegiale Rückmeldungen einholen sowie von der Begleitung eines Experten profitieren.

Lernziele:

  • Eigenes Verständnis von Lehr- Lernprozessen formulieren
  • Bestandsaufnahme der bisherigen Lehrtätigkeit machen
  • Überblick von Lerntheorien im Kontext der Hochschullehre als Begründungsrahmen des eigenen Lehrens
  • Kompetenzbegriff im Rahmen der Hochschullehre kennen
  • Ansätze von Forschendem Lernen kennen

Methoden:

  • Impulsvorträge
  • Angeleitetes Arbeiten beim Erstellen eines Lehrportfolios
  • Gruppendiskussion
  • Präsentation
  • Feedback

Wichtiger Hinweis:

Derzeit wird dieses Seminar als Präsenzseminar geplant. Sollten sich die Umstände um die Covid-19 Pandemie bis Herbst 2021 nicht geändert haben, wird der Kurs stattdessen als Onlineseminar stattfinden. Wir werden Sie hierzu mit ausreichend Vorlaufzeit vor Seminarbeginn informieren.

Leitung Dr. Björn Kiehne
Termin 1. Veranstaltungstag:
18.11.2021 10:00 - 18:00 Uhr
2. Veranstaltungstag:
19.11.2021 09:00 -17:00 Uhr
Gebühr 60,00 €
Bemerkung
Anmeldung Anmeldung nicht mehr möglich

Kompetenzorientiertes Prüfen - M 1.3
Inhalt

Zu viel Wiedergabe – zu wenig Erklären und Bewerten“, so beschreibt Niclas Scharper die Prüfungspraxis an den Hochschulen. Dabei besteht seit Bologna der Anspruch, Kompetenzen zu fördern und zu prüfen. Was aber ist genau gemeint mit „Kompetenzen“? Wie lassen sie sich operationalisieren? Dieser Workshop geht eben diesen Fragen nach und unterstützt die Teilnehmenden dabei, kompetenzorientierte Prüfungen vorzubereiten, durchzuführen und am Ende zu einer fundierten Note zu gelangen.

Thematisiert werden verschiedene Formen schriftlicher und mündlicher Prüfungen, wobei die Learning Outcomes den Ausgangspunkt der Überlegungen zur Gestaltung der Prüfung bilden. Dabei gehen wir insbesondere auf die neuen Anforderungen, die sich aufgrund der neuen online-Formate ergeben, ein. Die Veranstaltung bereitet zudem darauf vor, schriftliche Arbeiten in ihrem Entstehungsprozess zu begleiten und gibt Möglichkeit, eigene Prüfungen zu entwickeln.

 

Anmerkung: Es ist noch offen, ob dieses Seminar als Online-Kurs oder an der Universität stattfinden wird. Informationen folgen.

Leitung Sebastian Walzik
Termin 1. Veranstaltungstag:
02.12.2021 folgt Uhr
2. Veranstaltungstag:
03.12.2021 folgt Uhr
Gebühr
Bemerkung
Anmeldung Anmelden

Aktuelles Programm für 2022

Zertifikat "Hochschuldidaktische Qualifizierung"